"Von der Marionette zum Reiter" von Michael Fischer

 

Jetzt ist es tatsächlich soweit.
Mein Buch „Von der Marionette zum Reiter“ ist am Markt.


Der Titel als auch das Cover lassen erahnen, dass es vor allem um den Weg zu einer selbstständigeren und einfühlsameren Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter geht, ohne jedoch den sportlichen Aspekt aus den Augen zu verlieren.
Dass dies möglich ist und aus meiner Sicht sogar unerlässlich, lässt sich in dem Buch einfach und verständlich nachlesen.

Jemand, der schön im Sattel sitzt und reittechnisch korrekte Hilfen geben kann, ist noch lange kein guter Reiter. Ansonsten wäre jeder, der ein Buch lesen kann und eine gewisse Körperkontrolle hat, ein erfolgreicher oder zumindest sehr guter Reiter. Da dem bekanntlich nicht so ist, muss da noch mehr sein...

Es kann erst dann ein gutes Team entstehen, wenn man versteht und akzeptiert, dass der Reiter seinen Aufgabenbereich (spüren - entscheiden - körperlich mitteilen) hat und das Pferd den seinen (erkennen/verstehen - akzeptieren - körperlich umsetzen).
Somit ist klar, dass das Erreichen von gemeinsamen Aufgaben nur durch Kommunikation möglich ist.

Erst wenn der Reiter begreift, wie die Kommunikation („Sprache“) zwischen Reiter und Pferd grundsätzlich funktioniert, kann es zu einer Einheit kommen, die in der Lage ist, sportliche Leistungen zu erbringen.

Wer die Sprache seines Gegenübers weder versteht noch selber spricht wird kaum eine Chance haben eine gute Bindung/Einheit zu erlangen – geschweige denn ein Team zu bilden, welches ohne unnötigen Druck oder Stress, die unterschiedlichsten Aufgaben (egal ob im Dressur- oder Springsport) erfüllen kann.

Gute Reiter haben erkannt, dass Reiten nicht mehr aber auch nicht weniger ist als ein Weg mit dem Pferd zu kommunizieren. Dadurch sind sie in der Lage die bekannten und in zahlreichen Büchern ausgiebig beschriebenen reittechnischen Hilfen sinnvoll zu interpretieren und dementsprechend passend einzusetzen.

Gut zu verstehen und sich selbst gut verständlich zu machen ist schon zwischen Menschen (über die verbale Sprache) nicht immer einfach und eindeutig; und noch wesentlich schwieriger zwischen Mensch und Pferd, wo die Kommunikation ja hauptsächlich körperlich stattfindet.

Somit ist klar, dass das unverstandene und unreflektierte Ausführen von reittechnischen Hilfen (sozusagen als Marionette) kaum zum erwünschten Ergebnis - der Einheit Pferd/Reiter - führen wird.

In diesem Buch wird - über verschiedene Methoden und Metaphern - erklärt, wie Sie einen klaren und gefühlvollen Weg finden, damit Ihr Pferd die gestellten Aufgaben selbstständig bewältigen kann.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und gutes Gelingen MIT Ihrem Partner Pferd.